Meine Lyrik und Poesie

Lyrik

aktualisiert15.04.2018

Kostbar ist es

echte Freunde zu haben

Freunde, denen es gut geht

sind noch kostbarer.

(c)Klärchen


Wenn alle Winter sterben

wo bleibt da das Weiss

will Graues uns vererben

er wird zu einem Greis

was kümmert`s ihn

wenn keine Schneeflocken fallen

dem Winter ist`s egal

wenn er den Frühling küsst

ganz kahl und kalt

ist nun sein Gerüst.

Gib acht

der Frühling erwacht!





06.04.2018

Leise kommt er

 berührt meine Haut

der Duft betäubt meine Sinne

ich atme tief

endlich ist er da

fühlt sich zu Haus

verbreitet Fröhlichkeit

gibt mir Kraft

gibt Licht und Liebe

ich umarme ihn

sage ihm

herzlich Willkommen

mein Frühling

Klärchen


K.S.2000

Freunde

Meine Unbefangenheit,

mein Lachen,

meine Fröhlichkeit,

mein Kindsein kommt zurück,

wenn ich mit euch zusammen bin

und ein Stück meines Lebens mit euch

gehe.


K.S.2000



Fruchtbar
Du möchtest Früchte ernten,
finde den Acker wo du säen kannst,

finde den Boden der fruchtbar ist,
so wirst du leben.

K.S.2000


Verbunden
Du hast Fragen an mich,
die ich noch nicht kenne.
Antworten kann ich dir nicht geben,
ohne dir wehzutun.
Dein Schicksal ist mit meinem verbunden.



Besuch

Die Lücke die du hinterlassen hast,

schließt sich nur langsam,

meine Zeit teilte ich mit dir.

Ich habe das Glück,

du kommst wieder zurück.

Du wirst mich besuchen

darüber freue ich mich!

2002 K.S.

                                                                                            

                                                               Ein Leben, der Atem ausgehaucht

                                                               wie  Sommerblüten die vom Strauch fallen

                                                               man kann das Leben nicht anhalten

                                                               Die Zeiger der Uhren

                                                               können zum Stillstand gebracht werden

                                                               aber die Zeit hält trotzdem nicht an.

Zeit zum Leben
Zeit der Erinnerung
Zeit der Herzen
Zeit der Liebe
Zeit zum Sterben.

2013


Und wenn ich mir noch so sehr wünsche
du säßest neben mir und wir redeten
du kommst nicht zurück
in meinem Herzen, da bist du
ganz fest verankert
und das tröstet mich.

© Klärchen 2013

Gedankenlos

Strandläufer hin und her
Blicke auf das Meer
Wellen kommen und gehen
grün wie Smaragd
blau wie der Himmel
in Tinte getränkt.
Der Sand unter den Füßen
knirschendes Muschelgebräu
hier und da ein Schatz
der in die Tasche wandert.
Das Meer spuckt schöne Dinge aus
aber auch Müll
das schöne von der Natur
der Müll von den Menschen
achtlos gehen sie vorbei
es sind ja die anderen
darum sind sie
Gedanken-los geworden.


K.S. 2014

Eine Spur

Alles ist vergänglich,

wir Menschen, Tiere, die Natur,

eine Spur wird bleiben!






Herbst

Noch ist die Sonne warm

aber die Schwalben verschwunden

und die Stare sammeln sich

noch ist der Himmel kalt

aber das Obst fällt von den Bäumen

und nachts stehen die Sterne kalt in den Räumen


Noch gehen die Blumen im Winde hin und her

aber der Wind ist kühl

und die Bienen fliegen nicht mehr

früh sinkt die Sonne

und spät siegt ihr Licht

die Stunde des Nebels macht alles zunicht`


Walter von Molo






Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag wie ich keinen sah!

Die Luft ist still, als atmete man kaum,

und dennoch fallen raschelnd fern und nah,

die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

 

Oh stört sie nicht, die Feier der Natur!

Dies ist die Lese, die sie selber hält,

denn heute löst sich von den Zweigen nur,

was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

 Friedrich Hebbel

 

Zwischen Dorn und Disteln

liegen rote Rosen hingestreut

kleine Freuden, die das Leben

jedem zeigt und allen beut

geh nicht achtlos dran vorüber

nütz` die Augenblicke aus

von der Suche nach dem Glücke

kehrt so mancher leer nach Haus

der Strauß am Weg gebunden

ist doch so vieles wert

Gott versagt, was wir erflehen,

schenkt uns vieles unbegehrt.

Alfred Huggenberger




Herzensgespinnst

Aus Blicken gesponnen

aus Träumen gewebt

so hab ich`s gelebt

nun ist es zeronnen

aber weil es die Liebe spann

hing mein ganzes Herz daran


Theodor Storm

Sonnenuntergang

Vögel singen ihr letztes Abendlied
Stille
Abend atmet den Tag
Ruhe kehrt ein bei Mensch und Tier
bis der Morgen erwacht,
aus leichtem Nebel geboren.
Vogelgesang,
am Horizont die Sonne
durchbricht den sanften Schatten der Nacht.
Ein neuer Tag für mich,
wie schön!

(c) Klaerchen

Du warst in meinem Leben
und hast mir viel gegeben.
Du warst der Schlüssel zu meinem Herzen,
brachtest mir Schmerzen die vergeben sind.
Du bist das erste,
was ich in meinem Leben positiv sehe,
vielleicht der Beginn für alles Positive
ohne dich!
Ich werde neu beginnen.


© Klaerchen